Der Kreis San Juan de los Remedios (435km²) wird im Norden von den Bahamatiefe-Gewässern umspült.
Erwähnenswert im flachen und teilweise hügeligen Gebiet (Bamburanao- und Matahambre-Gebirge) - Las Lomas de Caraballo, Palenque und Las Azores, als die höchsten Anhöhen der Gebirgsgruppe Sabana oder Sabaneque.
Flüsse: Caunao, Bartolomé, Manaquitas, Jiquibú und Bäche: Azul, Gueiva, Las Leguas, Las Guásimas, Viñas u. a.
Berge, Savannen, Täler u.a.: Dos Sierras (zwei Ketten): Berge im Stadtviertel Buenavista, eine kleine Gebirgskette mit Abzweigern, östlich die Tetas de Buenavista und südwestlich Sierra de Limones, die beiden größten. Vom Gipfel der Sierra de Limones aus wurde im Jahr 1762 die englische Flotte auf dem Weg zum Angriff auf Havanna entdeckt. Santa Rosa: Gebirge entlang der Küste und parallel zur Sierrra de Matahambre, an der Grenze zu Yaguajay
Andere Wasserläufe: Santa Rosa: kleiner, im gleichnamigen Gebirge entspringender Fluss mit Mündung an der Küste.
Die 492 Jahre alte Stadt San Juan de los Remedios, die 8. Ortsgründung der Spanier auf der Insel, zeichnet sich durch eine gut erhaltene Architektur und irreguläre Straßenführung aus und ist außerdem inner- und außerhalb des Landes durch die “Parrandas de Remedios”-Festlichkeiten bekannt.
Angesehen als die ältesten von Kuba entstanden diese dank Pater Francisco Vigil de Quiñones, der seinen Gottesdienst in der Stadtkirche abhielt und wegen der immer schlecht besuchten Christmette begann, Jungen mit lauten Geräuschen von Pfeifen, Hupen und Blechdosen zum Wecken der Nachbarn loszuschicken, was in der Bevölkerung Wurzeln zu fassen begann und so entstanden die reizvollsten Festlichkeiten des Landes. Schon 1871 nahmen sie die Form an, die im Wesentlichen heute beibehalten wird.
Es “treffen” als Herausforderer zwei Stadtviertel “aufeinander”: San Salvador mit den Farben rot und blau und dem Hahn als Symbol und El Carmen mit brauner Farbe und dem Erdball als Symbol.
Gemäß der Tradition beweist jede der Parteien ihre Fähigkeiten, sobald die Glocken der Hauptpfarrkirche am 24. Dezember abends 9x schlagen. Hierbei geht es um die das ganze Jahr über im Geheimen von den Anhängern jedes Stadtviertels angewandte Geschicklichkeit beim Anfertigen von Karnevals-Karrossen, Laternen, Feuerwerk-Shows, Inszenierungen auf dem Veranstaltungsplatz und traditioneller Musik.
Die typische Musik ist das Repique, was an das Glockenläuten zur Weihnachtsmesse erinnert und wobei solche Instrumente wie Pflugscharen, Kuhglocken, Trommeln, Trompeten und Ketten zum Einsatz kommen. Das Feuerwerk ist Hauptdarsteller des “Lichterspiel” genannten Wettbewerbs zwischen den Stadtvierteln, wobei den ganzen Abend über ungestüm Feuerwerkskörper explodieren, ein pyrotechnisches Schlachtfeld.
Die Geschichte der Fiesta ist im Parranda-Museum widerspiegelt, das im April 1980 in einem Gebäude aus dem 19. Jahrhundert eröffnet wurde und mittels Fotos, Dokumenten und Kunsthandwerk alle diesbezüglichen Elemente aufbewahren soll.
Mit dieser einzigartigen Ausdrucksweise der kubanischen Volkskunst fügt die Provinz Villa Clara ihren Optionen für den internationalen Tourismus einen besonderen Hauch hinzu, besonders bezüglich der Mythen und Traditionen einer karibischen Nation, die mehr als fünf Jahrhunderte Geschichte bewältigt hat.
Spiele und Verkauf von örtlichen Erzeugnissen, die Einfang-Inszenierung des Güije und das Verbrennen der Häuschen in Erwartung des 24. Juni – die Fiestas Sanjuaneras zeigen die Originalität eines Volksfestes, das als das älteste der Stadt angesehen wird.
Die Parrandas de Remedio zum Jahresausklang nach Erfüllung der landwirtschaftlichen Arbeiten sind das berühmteste und älteste regionale Fest.
Mascotte Gasthaus ist es ein kleines bezauberndes Gebäude, das in der Stadt der Remedios, des Drehbuches berühmten Parrandas de Remedio (Sprees) gelegen ist und das wird es als die achte älteste Stadt in Kuba erkannt