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Soroa ist ein schöner, 76 Kilometer westlich von Havanna gelegener Ort, der eine reichhaltige Flora mit einem Gattenreichtum an Bäumen, Sträuchern, wilden Orchideen und Farnen besitzt. Bei seiner Fauna ist einer der kleinsten Frösche hervorzuheben und es sind ca. 70 Vogelarten bekannt, mehrere davon endemisch auf Kuba.
Las Terrazas nimmt ein natürliches Gebiet von ca. 50 000 Hektar ein, auf denen ein nachhaltiges landwirtschaftliches Projekt ausgeführt wird, das auf einer rationellen touristischen Nutzung der Naturreichtümer beruht. Dies kann man in der Landgemeinde las Terrazas mit seiner singulären Architektur beobachten. Besondere Anziehungskraft geben dem Gebiet die Ruinen der ehemaligen französichen Kaffeeplantagen aus dem 19. Jahrhundert.
Soroa liegt wenige Kilometer westlich von Las Terrazas, im selben Bergland und einem sehr ähnlichen natürlichen Ambiente. In der Praxis gehört es ebenfalls zum Biosphärenreservat Sierra del Rosario. Soroa ist eine kleine Anlage, die über Herbergen und mehrere Restaurants verfügt und in der sich der Orchideengarten mit seinen über 700 Orchideenarten hervorhebt. Dieser wird als Forschungs- und Ausstellungszentrum genutzt, und Besucher sind zugelassen.
Ökotourismus und Wandern haben hier ein weiteres kleines Paradies, es gibt über 800 Pflanzenarten, 73 Vogelarten und für Sie sind mehrere Wanderrouten angelegt. Zu den interessantesten gehören: "La ruta verde de los cafetales franceses" (Die grüne Route der französischen Kaffeeplantagen) und "La ruta verde loma El Mogote-Poza del Amor" (Die grüne Route Berg El Mogote – Wasserbecken Poza del Amor). Außerdem sind mehrere Naturschwimmbecken und Wasserbecken in den Flüssen Bayate und Manantiales vorhanden, die nicht sehr tief, aber kristallklar sind, perfekt, um ein erfrischendes Bad zu nehmen, und zusätzlich der emblematische Wasserfall Salto de Soroa mit seinen 21 Metern Höhe.
Soroa verfügt ebenfalls über Heilbäder und in seiner unmittelbaren Umgebung über die Ruinen der Kaffeeplantagen Independencia, La Esperanza und La Merced, welche von französischen Siedlern gegründet wurden, die aufgrund der Haitianischen Revolution aus Haiti geflohen sind.
Auf dem Gebirgskamm des Sierra del Rosario, sticht der Orchideengarten durch den Wert seiner Sammlungen hervor, die aus der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts stammen, und durch seine bedeutenden Forschungen über diese Pflanzenfamilie, zu der über 25 000 Gattungen auf der gesamten Welt gehören.
Der Orchideengarten Soroa ist der größte des Landes und verfügt auf seinen 35 000 Quadratkilometern über mehr als 20 000 Pflanzen von 700 Gattungen. Gleichzeitig gibt es hier tausende Farn-Exemplare und Baumgruppen, die ihn zu einem einzigartigen Ort im Weltbiosphärenreservat des Gebirges Sierra del Rosario machen.
Die ersten Arten jener Pflanze kamen 1948 nach Soroa. Sie wurden vom damaligen Eigentümer – dem vermögenden Spanier Tomás Felipe Camacho – eingeführt, der zu jener Zeit in Kuba als die Person mit den besten Kenntnissen über diese faszinierende Welt der Farben und Düfte galt.
In dieser schönen Gegend sind noch wertvolle Exemplare des 19. und 20. Jahrhunderts erhalten, Reliquien dieses erstaunlichen Ortes, ein erstklassiger Standort für Liebhaber des Naturtourismus im kubanischen Westen.
Der Garten ist heutzutage einer der beeindruckendsten Stellen jenes Biosphärenreservats. Zwischen Schattenspendern und blühenden Pflanzen kann man noch die Geschichte der Liebe eines spanischen Anwalts für seine Ehefrau und seine Tochter einatmen, denen er den majestätischen Orchideengarten widmete.
Aber Soroa ist ebenfalls ein herausragendes Forschungszentrum. In seinen Labors werden solche fortschrittlichen Techniken wie die Pflanzenbiotechnologie angewandt, um bedrohte Gattungen In-Vitro zu vermehren und große Bestände in die natürliche Umgebung zurückzubringen.
Der Haupterfolg dieser Einrichtung besteht darin, die kubanischen Orchideen gerettet zu haben. Es wurden neue Gattungen entdeckt und ihre Bestände erweitert. Die ersten Orchideen dieses Gartens kamen zum Großteil aus anderen Breitengraden. Sie wurden von Tomás Felipe Camacho, Gründer dieses Ortes, importiert.
Heutzutage werden die Sammlungen des Orchideengartens durch kubanische Arten bereichert, die von seinen Fachleuten an so abgelegenen Orten wie der Halbinsel Guanahacabibes und in anderen Gegenden von Vueltabajo gesammelt werden, wo ebenfalls die so genannte Dame des Pflanzenreichs blüht. Fast ein Drittel der Orchideen von Kuba haben ihr Habitat in diesem Landesteil, davon ein Großteil im Gebirge Sierra del Rosario, einzigartiges Geschenk der Natur.
Die kubanische Provinz Pinar del Río, die westlichste der Insel, erhebt sich mit Orten einzigartiger Schönheit als die Vorkämpferin des Naturtourismus. Diese stellen einen unvergleichlichen Schatz im Reichtum der größten Antilleninsel dar.
In diesem Gebiet - mit solchen Bestandteilen wie dem Tal Valle de Viñales, der Halbinsel Guanahacabibes oder dem nachhaltigen Entwicklungsprojekt Las Terrazas - ist Soroa einer seiner bedeutendsten Plätze, das auch als Regenbogen von Kuba bekannt ist.
Einer der diesen Ort umgebenden Hügel, die auch aufgrund ihrer abgerundeten Bergspitzen als Mogotes bekannt sind, ist gleichzeitig Aussichtspunkt, von dem aus man einen einzigartigen Ausblick genießen und Landschaften unvergleichlicher Schönheit mit zahlreichen Vögeln und Pflanzen betrachten kann, von denen viele endemische aus diesem Genbiet sind.
Dem Tourismus steht an diesem Ort der Service des Hotels und von Villas Soroa zur Verfügung, der vom angenehmen Mikroklima und wertvollen natürlichen und historisch-kulturellen Ressourcen, besonders seiner wilden Flora und Fauna, vervollständigt wird.
Reiten und verschiedene Wander-Modalitäten in Begleitung von qualifiziertem Personal sind Teil des breit gefächerten Angebots von Soroa, zu dem Ausflüge mit Besichtigung von Ruinen französischer Kaffeeplantagen aus dem 19. Jahrhundert, zum Fluss río Bayate und zur Bauerngemeinde El Brujito-La Comadre gehören.
Die natürliche Umgebung des Ortes ist außerdem offen für Initiativen wie das Radwandern und Bergsteigen, mit Ausflügen entlang der Ufer des Flusses Manantiales und einzigartigem Baden in der so genannten Poza del Amor (Liebesbecken).
Die Unterbringungsmöglichkeiten schließen 49 Doppel-Bungalows und 10 Häuser ein, die alle klimatisiert sind und über Satellitenfernsehen und Minibar verfügen, und einige der Gebäude haben privaten Swimmingpool.
Ebenfalls können die Urlauber ein vielseitiges gastronomische Angebot in den Restaurants des Tourismuskomplexes genießen und zusätzlich ein Sonderangebot von Heilbädern mit Thermalwasser in kollektiven Swimingpools.
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