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| Gesundheitswesen in Kuba |
Das kubanische Gesundheitswesen verfügt über eines der vollständigsten Programme der Welt zur Primarbetreuung und über kostenlose medizinische Behandlung für alle kubanischen Bürger. Das öffentliche Gesundheitswesen der Insel ist von den Fachorganisationen weltweit und in der Region anerkannt. Seine Bevölkerung ist gesund und die Infektionskrankheiten sind schon nicht mehr die Haupttodesursache und deshalb wurden die Krankheiten, die mit Impfungen unter Kontrolle gehalten werden, im Land praktisch ausgemerzt.
Gesundheitstourismus: Kuba verfügt über natürliche Voraussetzungen, welche die Entwicklung des Gesundheitstourismus vorangebracht haben und es wurden große Anstrengungen unternommen, um das Vorhandensein von besonderen, mit den modernsten und neuesten Ausrüstungen ausgestatteten Plätzen und mit hoch qualifiziertem und trainiertem Personal abzusichern. In allen Hotels ist medizinische Betreuung vorhanden, oft rund um die Uhr. Es gibt ebenfalls medizinische Facheinrichtungen: chirurgische Behandlung, Programme zur Transplantation von Knochenmark, Programme für Personen im Seniorenalter und für Kinder und kosmetische Chirurgie. Andere Einrichtungen des Gesundheitstourismus bieten Heilbäder mit solchen therapeutischen Modalitäten wie Thermalbad und Gymnastik. So kann man hier den Urlaub mit den Vorteilen dieser Antistress-Therapien oder der SPA-Behandlung in Zentren mit hoch qualifiziertem Personal kombinieren.
Sanitärbestimmungen:
Die einzigen im Sanitärbereich für Besucher geltenden Regelungen beziehen sich auf diejenigen Personen, die aus solchen Ländern kommen, wo das Gelbfieber und die Cholera endemisch sind, bzw. aus solchen Gebieten, die von der Weltgesundheitsorganisation zu Infektionsgebieten erklärt wurden. In solchen Fällen wird der Internationale Impfausweis verlangt. Die Einfuhr von natürlichen Erzeugnissen tierischer oder pflanzlicher Herkunft ist beschränkt. Tiere können nach vorherigem Vorlegen des entsprechenden Zertifikats eingeführt werden.
Eigene Medikamente: Viele Arzneimittel sind aufgrund der Wirtschaftsblockade, die die Insel erleidet, sehr schwer zu bekommen, sodass es besser ist, dass die Reisenden mit ärztlicher Behandlung ihre eigenen Arzneien in ausreichender Menge für ihren Aufenthalt mitbringen. Diese müssen sich in ihren Originalverpackungen befinden und sollen von einer entsprechenden Einnahmevorschrift und einem Schreiben des Sie behandelnden Arztes begleitet sein, in dem dieser die Bedürfnisse des Reisenden erläutert.
Krankenversicherung: Für diejenigen, die eine besondere Behandlung erhalten sollen oder sich große Sorgen um ihren Gesundheitszustand machen, ist es besser, dass sie eine Krankenversicherung abgeschlossen haben, die ihre Behandlung in privaten Einrichtungen zulässt. Die medizinische Betreuung in Kuba ist sehr gut und jede Art Notversorgung kann den Reisenden ohne jegliche Kosten zur Verfügung gestellt werden. Aber es ist notwendig die Krankenversicherung vorzuweisen, da die Ausländer den größten Teil ihrer Behandlung bezahlen müssen.
Essen & Trinken: Das Wasser ist meistens chloriert und trotzdem dies relativ sicher ist, kann es leichte Bauchschmerzen verursachen. Das in Flaschen abgefüllte Wasser steht zur Verfügung und ist für die ersten Aufenthaltswochen zu empfehlen. Die Milch wird pasteurisiert und die Milchprodukte sind einwandfrei für den Verzehr. Einheimisches Fleisch, Geflügel, Meeresfrüchte und Früchte sind im allgemeinen einwandfrei für den Verzehr.
Andere Risikos: Auf den nördlichen Karibikinseln wurden Hepatitisfälle Typ A gemeldet, und nicht immer steht das Immunglobulin zur Verfügung. Die Fasziolose oder Leberegelkrankheit ist endemisch. Im Gebiet kann das Denguefieber auftauchen, sowie Keime von hämorrhagischem Denguefieber und Gehirnhautentzündung, besonders in städtischen Gebieten wie Havanna. Es kann Tollwutfälle geben. Für Risikofälle sollte die Impfung in Betracht gezogen werden. Wenn Sie von irgendeinem Tier gebissen werden, sollten sie unbedingt sofort einen Arzt aufsuchen. In abgelegenen ländlichen Gebieten kann das Typhusfieber ein Risikofaktor sein. Jedoch tritt keine dieser Krankheiten im Land häufig auf. |
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